Die Psychologie des Schenkens



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Weihnachten rückt immer näher und ein paar Geschenke sind noch zu besorgen. Jedes Jahr stellen wir uns die Frage: Was soll ich verschenken? Und was steckt hinter dieser Geste? Wir haben für euch einen kleinen Einblick in die Psychologie des Schenkens erstellt.


Es gibt viele Anlässe, an denen wir Geschenke verteilen: Geburtstag, Muttertag, Valentinstag und natürlich Weihnachten. Ein Geschenk sagt sehr viel darüber aus, was uns mit diesem Menschen verbindet und welche Gefühle wir ihm/ihr gegenüber hegen. Ob Freunde oder Familie - Zuneigung ist das, was uns verbindet. Kleine Geschenke können also ein Symbol oder Zeichen für unsere Gefühle sein. Ein Geschenk muss dabei nichts materielles oder gekauftes sein, sondern kann auch etwas sein, das wir selbst zusammengestellt haben oder Zeit, die wir gemeinsam verbringen  in Form einer Reise oder einem leckeren Abendessen.  


Welches Geschenk ist das richtige?  


Geldgeschenke sind in Deutschland ziemlich selten, da die meisten glauben der Schenker hätte sich keine Gedanken darüber gemacht. Hinzu kommt, dass eine Beziehung nicht an einem Geldwert festgemacht werden kann. Bei einem bedacht ausgewählten Geschenk spielt der Preis hingegen gar keine Rolle. Letztendlich zählt die Geste und die Mitteilung, die dahinter steckt. Wir wollen unseren Liebsten damit eine Freude machen und ihnen zeigen, dass wir an sie denken.


Ein perfektes Geschenk gibt es nicht, denn Menschen und Beziehungen verändern sich. Außerdem ist jeder Mensch einzigartig und hat seine eigenen Interessen und Werte. . Es geht darum, sich in die andere Person hineinzufühlen und ihre Vorlieben und Lebenseinstellungen wahrzunehmen. Vielleicht hat sie im Laufe der vergangenen Wochen oder Monate von etwas wiederholt geschwärmt, was sie sich so gerne wünscht aber nicht selbst kaufen will? Aufmerksamkeit und Kreativität sind wichtig, um ein passendes Geschenk zu finden. Manche wünschen sich nämlich gar keinen Gutschein oder etwas gekauftes - auch selbstgebastelte Geschenke kommen super an!


Deine Freude ist mein Geschenk


Auch wenn wir unseren Freunden und der Familie gerne eine Freude machen sind Geschenke nicht ganz uneigennützig. Alleine das Gefühl, eine “reine Gabe”, also ein Geschenk ohne jegliche Erwartungshaltung, verschenkt zu haben ist eine Art Gewinn für den Schenker. Das ist aber etwas, was wir nicht bewusst verfolgen. Manche erhoffen sich natürlich eine Art Gegengeschenk, was zu Enttäuschungen führen kann, wenn es Missverständnisse darüber gibt, ob man einander beschenkt oder nicht. Deshalb ist es manchmal ganz sinnvoll vorher abzuklären, ob geschenkt wird und wenn ja, vielleicht auch einen ungefähren Wert festlegen, damit sich daraus kein “Wer schenkt mehr” - Wettstreit entwickelt.


Vielleicht gehören Geschenke für die meisten auch einfach als Teil der Tradition mit zu Weihnachten dazu. Viele sind damit aufgewachsen und haben sicherlich auch schon als Kind ein Bild gemalt oder etwas gebastelt. Schlussendlich ist aber das Zusammensein mit all den Menschen, die wir lieben und mit denen wir gerne unsere Zeit verbringen,wahrscheinlich das größte Geschenk, das wir uns gegenseitig machen können.


Es ist doch eigentlich schade, dass wir uns nur an Weihnachten und zu Geburtstagen beschenken. Ein kleines, unerwartetes Geschenk zwischendurch kann sehr viel Freude wecken und zeigen “Ich hab dich lieb!”. Vielleicht ist das ein guter Vorsatz für das nächste Jahr? Was verschenkt ihr dieses Jahr zu Weihnachten und was wünscht ihr euch? 









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