Lebenszufriedenheit



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Warum Glück keine Glückssache ist und wieso es vielmehr um die eigene Haltung und das Auseinandersetzen mit den individuellen Bedürfnissen geht, erfahrt ihr hier.


Vielleicht habt ihr auch schon einmal kleinen Kindern beim Spielen zugeschaut. Wenn Kinder spielen, sind sie in diesem Moment im Hier und Jetzt und voll und ganz eingenommen, von dem was sie tun. Wir erkennen in ihnen dann häufig diese unbesorgte, freie Art, die fast ansteckend wirkt und ein Gefühl von tiefer Zufriedenheit in uns weckt.


Wir suchen das Glück und finden die Lebenszufriedenheit


Glück ist zunächst einmal ein relativ abstrakter Begriff, der letztendlich etwas beschreibt, dass uns im Grunde in die Wiege gelegt wurde. Genau deshalb fällt es kleinen Kindern so leicht unbeschwert zu spielen und dabei diese tiefe Zufriedenheit auszustrahlen.


Nach dem Glücksforscher Seligman beschreibt Glück unter anderem das Maß, in dem wir mit der Qualität unseres eigenen Lebens zufrieden sind. Dabei geht es zum einen darum, zu lernen mit unseren eigenen Gefühlen und Gedanken umzugehen und diese als angenehm zu empfinden. Zum anderen geht es darum, wie wir uns unser eigenes Leben vorstellen und versuchen Vorstellung und Realität miteinander in Einklang zu bringen.


Was macht nicht glücklich?


Du hast wahrscheinlich bereits gehört, dass Geld alleine nicht glücklich macht. Das ist inzwischen sogar durch zahlreiche Studien bestätigt. Diese zeigen das Geld nur im Falle von extremer Armut glücklicher macht. Ähnlich verhält es sich mit beruflichem Erfolg und Macht, denn dies sind Statussymbole, die durch andere definiert wurden und die in den meisten Fällen eher dazu führen, dass wir unzufriedener werden. Denn wir sehen was unser Nachbar, Kollege oder Freund hat und entwickeln Neidgefühle. Neid ist Gift für unser eigenes Wohlbefinden und hindert uns daran, ein zufriedenes Leben zu führen.


Bist du mit deinem Leben, in diesem Moment, zufrieden?


Die meisten Menschen sind es nicht. Und dafür werden dann die Freunde, die Familie, die Schule oder der Beruf  verantwortlich gemacht. Schnell ist der Schuldige gefunden und alle Verantwortung von der eigenen Person gewiesen.  Und wie sollte es auch anders sein? Schließlich lernen wir schon von klein auf, dass wir glücklich sein können wenn...


  • wir gute Noten schreiben

  • wir einen guten Job finden

  • wir eine erfüllte Beziehung führen

  • wir eine intakte Familie haben

  • ....


Was wir dabei allerdings vergessen ist die Tatsache, dass wir jetzt – ohne all diese Voraussetzungen, die uns von der Gesellschaft häufig auferlegt werden – bereits glücklich sein könnten. Dazu müssen wir Verantwortung übernehmen. Und zwar die Verantwortung für uns selbst. Mit Eigenverantwortung kommt dann die Entscheidung, dass wir jederzeit glücklich sein könnten, unabhängig von dem, was wir bis dato erreicht haben. Natürlich spielen zahlreiche weitere Faktoren - die dabei nicht weniger wichtig sind - eine entscheidende Rolle wenn es um unser Glücksempfinden geht. Hier geht es zunächst einmal um unsere Herangehensweise an das Thema Glück und wie unsere Sicht darauf, wie stark wir unser eigenes Glück beeinflussen können, unsere Zufriedenheit beeinflusst.


Glück ist häufig kein Zufall, sondern eine Einstellungssache


Wer sein Leben mit der Einstellung angeht, dass er dieses selbstbestimmt leben kann, der ist nachweislich glücklicher. Das eigene Leben eigenverantwortlich leben bedeutet auch, dass wir unser Leben nach unseren eigenen Erwartungen, den individuellen Bedürfnissen und unser ganz persönlichen Vorstellung von Glück leben. Dabei geht es nicht zuletzt um die eigene Rolle, die wir in unserem Leben einnehmen möchten. Folgende Fragen können euch helfen, eurer individuellen Vision von „glücklich sein“ näher zu kommen:


  • Was ist mir wichtig in meinem Leben?

  • Wie möchte ich mein Leben leben?

  • Wer bin ich und wer möchte ich sein?


Die richtige Einstellung alleine macht allerdings nicht glücklich. Es geht vielmehr darum, diese in Einklang zu bringen mit den individuellen Bedürfnissen. Hier wären wir wieder bei dem Beispiel des Geldes. Menschen, deren Grundbedürfnisse nach finanzieller Sicherheit nicht befriedigt sind, die vielleicht sogar ihre Existenz bedroht sehen, werden auch mit der richtigen Einstellung keine Zufriedenheit oder ein Gefühl von Glück erlangen, solange diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden können.  


Trotzdem gilt: Zufriedenheit mit unserem Leben liegt zum größten Teil in unserer Hand. Deshalb sollten wir aktiv werden und versuchen unser Empfinden von Glück und das Gefühl von Zufriedenheit mithilfe der richtigen Handlungen, Gedanken und Gewohnheiten in unseren Alltag zu integrieren.







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