TagderSeelischenGesundheit



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Rund acht Millionen Deutsche leiden an psychischen Störungen mit Behandlungsbedarf. Warum das Thema so wichtig für uns ist, wollen wir euch anlässlich des Internationalen Tages der Seelischen Gesundheit heute näher bringen. 


Die Zahl der psychisch Erkrankten nimmt global zu. Laut einer Studie der WHO (Welthilfsorganisation) leidet jeder vierte Arztbesucher an einer psychischen Krankheit - weltweit. Natürlich hat das auch einen Einfluss auf unsere Arbeitswelt. So soll in Deutschland die vierthäufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eine ebensolche Erkrankung sein. Trotz medialer Aufmerksamkeit wissen Erkrankte meist nicht, welche Anlaufstellen verfügbar sind. 


Was ist der Internationale Tag der Seelischen Gesundheit? 


Der Internationale Tag der Seelischen Gesundheit will genau auf diese Problematik aufmerksam machen. 1992 entstand durch die World Federation for Mental Health (WFMH) mit Hilfe der WHO der Tag der Seelischen Gesundheit, welcher jährlich am 10. Oktober stattfindet. Durch Informationsveranstaltungen wird hauptsächlich hinsichtlich der Prävention und der Therapiemöglichkeiten auf solche psychischen Erkrankungen aufmerksam gemacht. 


Die Enttabuisierung von solchen psychischen Erkrankungen hat erst dazu geführt, dass genau solche Veranstaltungen und Aktionswochen stattfinden können. Auch ein Grund dafür ist, dass immer mehr Menschen erkranken und dementsprechend die mediale Diskussion zugenommen hat. 


Das geht uns alle was an


Laut dem Bundesgesundheitsministerium sei “die Förderung der psychischen Gesundheit (...) eine Aufgabe, die alle gesellschaftlichen Bereiche betrifft”. So sehen wir das auch. Dass Betroffene oft ausgegrenzt oder nicht wirklich ernst genommen werden, ist leider keine Seltenheit. Eine Aufklärung über das Thema ist daher unvermeidbar und auch dringend notwendig. 


Das Aktionsbündnis für seelische Gesundheit (ABSG) verfolgt genau dieses Ziel. Es informiert über psychische Gesundheit und stellt sich gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen. Durch die Kooperation mit bundesweiten Initiativen setzt es die eigenen Projekte mit seinen Partnern um. In ganz Deutschland gibt es mittlerweile über 70 Organisationen, Institutionen und Vereine, welche sich an dem Bund beteiligen. 


Unsere Psyche ist fließend 


Der Stellenwert der seelischen Gesundheit in der allgemeinen Bevölkerung hat zugenommen - trotzdem reicht es nicht. Dazu wird jedes Jahr neu zum 10. Oktober erinnert, denn: wir können nur wissen, wie wir am besten weiter vorgehen, wenn wir an einem Strang ziehen. Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, dass sich eine zunächst “harmlos” wirkende depressive Verstimmung in eine chronische psychische Erkrankung entwickeln kann. Unsere Psyche ist fließend. Häufig treten auch Komorbiditäten auf, also Krankheitsbilder oder Symptome, die zusätzlich zu der Grunderkrankung auftauchen (z.B. Angststörungen). Deshalb ist es wichtig schnell zu handeln. 


Was kannst du tun? 


Schwierig ist es vor allen Dingen für Betroffene über ihr Empfinden oder ihr Problem zu sprechen. Auch das Erkennen von einer depressiven Episode oder Phase ist für Betroffene und Angehörige nicht einfach. Die Sensibilisierung dieses Themas ist sehr wichtig für Erkrankte, um erkennen und handeln zu können. Was kannst du hierbei tun?


Du kannst bei Anzeichen reagieren. Wenn dir an dir selbst Veränderungen aufgefallen sind oder dir etwas passiert ist, womit du nur schwer einen Umgang findest, kannst du dir einen Ansprechpartner suchen, um über deine Gefühlslage zu sprechen. Natürlich beeinflusst so etwas auch deinen Alltag und den Umgang mit deinen Mitmenschen. Wenn also deinen Freunden oder deiner Familie etwas auffällt, solltest du es nicht ignorieren. 


Versuch Betroffene nicht mit deinen Annahmen - welche möglicherweise ja auch stimmen könnten - zu überrumpeln. Sprich die Person an und weise darauf hin, was es für Möglichkeiten gibt. Auch wäre es gut die Hilfe einer Person zu holen, welche sich mit der Gefühlslage des Betroffenen auskennt oder schon mal erkrankt war: das vermittelt dem Betroffenen eine Art Sicherheit und es fällt ihm/ihr womöglich leichter darüber zu sprechen. 



Hole dir die Meinung eines Arztes oder eines Profis ein. Unser Körper und unsere Psyche sind miteinander verbunden und somit auch voneinander abhängig. Begleitend zu körperlichen Beschwerden oder Erkrankungen, können auch psychische Erkrankungen entstehen - oder andersherum. Sei dir darüber bewusst, was dein mentaler Zustand für einen Einfluss auf deine Mitmenschen, deinen Alltag und schlussendlich auf dich und deinen Körper hat.


Aufmerksam machen. Du bist mit deinem Problem nicht alleine und es ist wichtig andere darüber zu informieren, um der Stigmatisierung entgegenzuhalten. 

Denn gesund wollen wir alle sein und glücklich auch - miteinander. 


Bei dem Thema der seelischen Gesundheit handelt es sich um ein sehr sensibles Thema. Wenn du selbst mit suizidalen oder allgemein schwierigen Gedanken zu kämpfen hast, empfehlen wir dir mit jemandem darüber zu sprechen. Wenn du keinen Ansprechpartner hast, haben wir hier eine Liste für dich an Hilfsangeboten, die dir weiterhelfen könnten. Diese kannst du jederzeit in Anspruch nehmen.


Webseiten: 








Psychologie
5. Dezember 2019
Was motiviert zum Ehrenamt? »

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20. November 2019
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