Coco



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Ein Animationsfilm über das Thema Tod? Das geht doch gar nicht? Oh doch!

Deswegen möchten wir euch heute den diesjährig oscarprämierten besten Animationsfilm „Coco“ aus dem Hause DisneyPixar vorstellen.


In dem Film geht es um den kleinen Jungen Miguel aus Mexiko. Zeitlich bewegen wir uns bei dem Film rund um denDia de los Muertos. Das ist der berühmte Tag der Toten Ende Oktober, an dem das Leben der Toten gefeiert und an sie erinnert wird.


Miguels größter Wunsch ist es Musik zu machen, aber seine Familie ist durch einen Vorfall mit Miguels Ururgroßvater strikt dagegen. Um am Abend des „Dia de los Muertos“ trotzdem auf einem Musikfestival auftreten zu können, geht er in das Mausoleum des berühmten Sängers Ernesto de la Cruz um dessen Gitarre zu leihen.


Das Abenteuer geht los


Nun beginnt die eigentliche Hauptgeschichte des Films an dem Ort, an dem der Großteil des Films spielt: das Reich der Toten. Der Übergang ist wunderschön mit einer hell erleuchteten Blumenbrücke dargestellt, was eine sehr positive und Hoffnung spendende Metapher für den Übergang in den Tod ist.


Von nun an begleitet man Miguel auf seinen Weg durch das wunderschön animierte und farbenfrohe Reich der Toten, bei dem er auch seine verstorbene Familie und andere Weggefährten findet.


Was macht den Film so empfehlenswert?


Da wir nicht allzu viel von der Handlung vorwegnehmen wollen, gehen wir jetzt einmal darauf ein was den Film so sehenswert macht.


Die Liebe zum Detail ist beeindruckend: so wird zum Beispiel die Station, an dem alle Toten aufgenommen werden und an denen die Toten am “Dia de los Muertos” ausreisen können, wenn sie die Bedingungen erfüllen, sehr kindgerecht dargestellt. Eine gelungene Gratwanderung, um den Film trotz der Thematik nicht traurig, sondern lustig und lebensfroh erscheinen zu lassen, schafft der Film auch gut.

Auch der Fokus und die Relevanz der Familie gehören zu den Aspekten, die eine authentische Wirkung schaffen.

Das Lied “Remember me” (“Denk stets an mich”) bleibt nicht nur im Gedächtnis hängen, sondern wurde auch mit einem Oscar für den “besten Song” belohnt.

Die Anlehnung an die mexikanische Kultur ermöglicht neue Einblicke und liefert eine andere Perspektive in Hinblick auf das Thema Tod.

Zu guter Letzt ist der Film trotz der Skelette keineswegs gruselig, sondern sehr liebenswert dargestellt, sodass auch Kinder ein Verständnis dafür gewinnen können.  


Alles in allem ist es wunderschön wie der vermeintliche „Kinderfilm“ mit dem Thema Tod umgeht und dass in einer Weise, die einfach verzaubert und für alle Altersgruppen geeignet ist. Dieses Meisterwerk ist, wie viele Disney Filme, ein Genuss für die ganze Familie und regt sehr stark zum Nachdenken an.


Trauernden kann dieser Film durchaus Kraft geben, da er uns vermittelt, dass die Toten (wenn auch nicht physisch) trotzdem auf irgendeine Weise noch bei uns sind, solange wir uns an sie erinnern und immer an sie denken.







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