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Fast jeder kommt in seinem Leben mal an einen Punkt, wo er alleine nicht mehr weiter weiß. Dann kann man sich an seine Familie wenden, denn die ist schließlich immer für einen da, man ist mit ihr durch die Geburt verbunden. Doch was passiert, wenn gerade die Familie ein Grund für das Problem ist und man sich streitet, wenn man versucht, darüber zu sprechen?

Genau dafür sind die Familienberatungsstellen da – beispielsweise von der Caritas. Dort kann man sich mit vielen Fragen hinwenden. Zum Beispiel ganz junge Frauen, die schwanger werden und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Ihr bekommt wichtige Tipps, was ihr beachten müsst und man hilft euch Profis zu finden, die euch in den ersten Wochen und Monaten unterstützen. Aber auch ohne Kind, mit Problemen in der Beziehung, kann man sich schon an die Caritas wenden – da redet man dann zu dritt, beide Partner und ein neutraler Berater. Der hilft, wenn es mal wieder hoch her geht, die Wogen zu glätten und ein ruhiges Gespräch zu führen. Eltern größerer Kinder können jederzeit Erziehungstipps erhalten oder Unterstützung in schwierigen Situationen. Zum Beispiel wenn nach einer Trennung die Kinder leiden oder die Familie besondere Belastungen wie Arbeitslosigkeit, einen Todesfall oder psychische Krankheiten bewältigen muss. Auch Kinder und Jugendliche können sich dann selbst an die Caritas wenden. Manchmal gibt es dort Gruppen, in denen ihr Leute kennenlernt, denen es ähnlich geht. Sich nicht mehr so alleine zu fühlen, kann oft helfen!

Wie das genau geht? Erstmal könnt ihr euch unter diesem Link eine Beratungsstelle in eurer Nähe raussuchen. Am besten ihr ruft ihr dort an, um einen Termin auszumachen. Da wird man euch fragen, worum es geht, damit gleich bei der richtigen Beraterin ein Termin ausgemacht werden kann. Ihr könnt zum Beispiel sagen, ob ihr lieber mit einem Mann oder einer Frau sprechen wollt. Es wird versucht, das zu berücksichtigen. Dann gibt es ein Erstgespräch, in dem ihr euch kennenlernt und das Problem besprecht. Am Ende dieses Gesprächs wird entschieden, ob ihr euch mögt und gemeinsam weitermachen wollt, vielleicht auch, welche anderen Angebote noch in Frage kommen. Du verpflichtest dich zu nichts und das Ganze ist kostenlos, doch die Berater lassen dich in keinem Fall im Stich! Wenn sie dir nicht selbst weiterhelfen können, vermitteln sie dich an jemanden, der das besser kann und du bist auf jeden Fall in guten Händen. Wenn das Problem gelöst ist und es dir oder euch besser geht, endet die Beratung. Niemand muss davon erfahren, denn auch die Berater unterliegen der Schweigepflicht.

War jemand von euch schon mal in so einer Beratungsstelle?
Wie hat es euch dort gefallen?
Wurde euch geholfen?

In den Kommentaren dürft ihr gerne auf diese Fragen antworten!







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Wir führen demnächst ein Interview mit der Telefonseelsorge und ihr habt die Möglichkeit, eure Fragen zu stellen!… https://t.co/rZVKuEDQFI
1 | 1 | @SorgenTagebuch

12.06.2017 17:21 Uhr
Heute ist Tag des Tagebuchs! Zu diesem Anlass sagen wir DANKE für euer Vertrauen und über 17741 Einträge!
0 | 1 | @SorgenTagebuch

06.06.2017 17:20 Uhr
Das SorgenTagebuch hat nun auch einen Blog! Schaut gerne vorbei, ein Besuch lohnt sich garantiert: https://t.co/jG1QsYXt39
2 | 2 | @SorgenTagebuch

Wichtiger Hinweis: Unser Tagebuch wird von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gepflegt und betreut. Wir bieten keine medizinische, juristische oder psychologische Beratung. Unsere Antworten basieren auf Lebenserfahrungen und der persönlichen Einschätzung unserer Autoren und sollen den Schreibern helfen, nicht alleine mit ihren Problemen dazustehen, ihnen Mut machen und neue Wege aufzuzeigen. Wir übernehmen keine Gewähr für die Qualität unserer Antworten.

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